Im Einsatz nach dem Maß der Not
…diesem Leitbild folgt die Rot-Kreuz-Gemeinschaft auf der ganzen Welt.
Jährlich am 8. Mai wird mit dem Weltrotkreuztag der Historie der Gründung des Roten Kreuzes gedacht. Es ist der Geburtstag des Schweizer Geschäftsmannes Henry Dunant, der aus furchtbaren Kriegserlebnissen der Schlacht bei Solferino 1859, diese Vision entwickelte: Menschen allein nach dem Maß der Not zu helfen, ohne auf Hautfarbe, Religion oder Nationalität zu achten, neutral und gleichberechtigt. 1863 wurde in Baden-Württemberg die erste Rotkreuz-Gesellschaft der Welt gegründet und 1921 entstand dann das DRK e.V. wie wir es heute kennen. Mit einem digitalen Festakt unter dem Motto „Vielfalt in Einheit“ wurde am 8. Mai auch diesem Gründungstag gedacht.
Traditionell präsentiert der Kreisverband Uckermark West / Oberbarnim e.V. sich zum Weltrotkreuztag jährlich mit einem Ausschnitt zum Leistungsangebot aller ehrenamtlicher und hauptamtlicher Bereiche.
In Templin hat sich in diesem Jahr, pandemiebedingt mit einer kleinen Delegation von zwei ehrenamtlichen Einsatzkräften, die Wasserwacht mit ihrem Fachbereich Katastrophenschutz vorgestellt. Der KTW (Krankentransportwagen) stand stellvertretend für den Fuhrpark des Katastrophenschutzes des Landkreis Uckermark als Einsatzfahrzeug zur Besichtigung bereit. Die Einsatzbereitschaft kann jederzeit, z.B. bei Großschadensereignissen eingefordert werden, um bei Unfällen Hilfe leisten zu können, Verletzte zu versorgen oder abzutransportieren oder Menschen zu evakuieren.
Zu ganz allgemeinen Einsatzaufgaben gehört auch die Absicherung von Großveranstaltungen mit Ersthelfern und Sanitätern. In Zeiten von CoVid-19 sind diese Einsatzbereiche fast vollständig eingebrochen und unter diesen schwierigen Bedingungen leidet die gesamte Verbandsarbeit und im Besonderen auch die Nachwuchsarbeit im Jugendrotkreuz. Zum Beispiel konnte seit Beginn der Pandemie kein Schwimmtraining für Rettungsschwimmer der Wasserwacht stattfinden. So hoffen alle Kameradinnen und Kameraden, dass die Zeit der Abstriche nun bald vorbei sein wird und die Einsatzkräfte wieder mit aktiver Präsenz ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen können.
Kathrin Schulz