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 DRK-Kreisverband Uckermark West/Oberbarnim e.V.
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Wir helfen gern

Beratung zu Pflegegraden und Leistungen
 

Zuhause leben - ambulante Pflege

Können Angehörige, Freunde oder Nachbarn die Pflege nicht übernehmen, fragen Sie den Kreisverband ihres Deutschen Roten Kreuzes.

Bei Hausbesuchen werden die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Hilfen für Pflege, Hauswirtschaft und ergänzende Hilfen besprochen und später dann von qualifizierten Mitarbeitern zuhause bei Ihnen erledigt. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben.

Viele Pflegedienste des Deutschen Roten Kreuzes haben die Anerkennung als zugelassener ambulanter Pflegedienst im Rahmen des Bestandschutzes durch die Pflegekassen. Neben der Ambulanten Pflege werden oft auch ergänzende Dienstleistungen wie z. B. der Menübringdienst oder hauswirtschaftliche Hilfen angeboten.

Sollten Sie weiter Fragen zu diesem sehr umfassenden Thema haben, berät Sie gerne einer unserer Mitarbeiter/Innen.
Wo ist man versichert?

Als Pflichtmitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse werden Sie, Ihr nicht berufstätiger Ehepartner und Ihre Kinder automatisch Mitglied einer Pflegekasse Ihrer Krankenkasse. Eine Antragstellung ist hierfür also nicht notwendig.
Dies gilt auch dann, wenn Sie freiwilliges Mitglied einer Kasse sind. In diesem Fall haben Sie jedoch die Möglichkeit, auf Antrag von der Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung befreit zu werden und eine private Pflegeversicherung abzuschließen.

Wer gilt als pflegebedürftig?

Pflegebedürftig ist, wer wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit bzw. Behinderung einen erheblichen oder höheren Hilfebedarf für die Dauer von mindestens sechs Monaten hat.

Pflegegrade und Leistungen

Zum 1. Januar 2017 sind im Rahmen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) die neuen Pflegegrade 1 bis 5 eingeführt worden, welche die bisherigen Pflegestufen 1 bis 3, die bis zum 31.12.2016 ihre Gültigkeit hatten, ersetzen. Die Pflegegrade 1 – 5 dienen zur Einstufung der Pflegebedürftigkeit von Betroffenen.
Diese Änderungen sollen vor allem demenzkranken Älteren die gleichen Pflegeleistungen zusichern wie körperlich Pflegebedürftigen. Die Einstufung der Pflegebedürftigkeit in die Pflegegrade basiert nun darauf, wie selbstständig die Betroffenen in ihrem Alltag noch sind und nicht mehr vorrangig auf die körperliche Einschränkung.

Pflegegrad 1
Im Pflegegrad 1 werden Menschen eingeordnet, die in ihrem Alltag und in ihrer Selbstständigkeit nur geringfügig eingeschränkt sind und somit einen vergleichsweise geringen Hilfebedarf haben.
Das können beispielsweise Einschränkungen der körperlichen und geistigen Fähigkeiten sein. Anhand eines Punktesystems wird die Pflegebedürftigkeit der Versicherten ermittelt. Voraussetzung für die Einstufung in den Pflegegrad 1 ist ein Wert von mindestens 12,5 Punkten.

Pflegegrad 2
Die Einstufung in den Pflegegrad 2 beschreibt Personen, deren Selbstständigkeit erheblich beeinträchtigt ist. Die neuen Bewertungskriterien messen nicht mehr allein den zeitlichen Aufwand als Kriterium, sondern vielmehr wird die allgemeine Selbstständigkeit der betroffenen Person in den Mittelpunkt gestellt. Das bedeutet, dass nicht mehr nur körperliche Beeinträchtigungen in die Begutachtung einfließen, sondern auch geistige und kommunikative Einschränkungen berücksichtigt werden.
Voraussetzung für die Einstufung in den Pflegegrad 2 ist ein Mindestpunktwert von 27.

Pflegegrad 3
In den Pflegegrad 3 werden Personen eingestuft, die in ihrer Selbstständigkeit schwer beeinträchtigt sind.
Voraussetzung für die Einstufung in den Pflegegrad 3 ist ein Mindestpunktwert von 47,5.
Die Gutachter bewerten die Antragsteller dabei in folgenden sechs Bereichen:
1. Mobilität,
2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten,
3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen,
4. Selbstversorgung,
5. Bewältigung und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten
Anforderungen und Belastungen,
6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte.

Für jeden der Aktivitätsbereiche werden bei der Begutachtung seitens des Begutachters Punkte vergeben, die im Anschluss ausgewertet und addiert werden.
Werden anhand der Gesamtpunktzahl die Voraussetzungen für den Pflegegrad 3 erfüllt, erhalten die Versicherten einen Bescheid ihrer Kasse mit der Anerkennung des Pflegegrads 3.

Pflegegrad 4
Personen, die nachweislich unter einer „schwersten Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“ leiden, werden automatisch in den Pflegegrad 4 eingestuft und erhalten damit verbundene Pflege- und Betreuungsleistungen aus der Pflegekasse. Um den Pflegegrad 4 zu erhalten, muss der Versicherte bei der Begutachtung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkasse) oder MEDICPROOF eine Mindestpunktzahl von 70 erreichen.

Pflegegrad 5
Beschreibt den höchsten Pflegegrad und die damit umfangreichsten Leistungen der Pflegeversicherung, die die Pflegekassen seit dem 01.01.2017 an Versicherte vergeben. Personen, die in den Pflegegrad 5 eingestuft werden, leiden nachweislich unter einer schwersten Beeinträchtigung der Selbstständigkeit und haben einen sehr hohen Pflegebedarf. Voraussetzung für die Einstufung in den Pflegegrad 5 ist ein Mindestpunktwert von 90.






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